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klein tiere (almanca) [forumtr ödev tim]

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turkmmo

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Chinchilla
Chinchillas haben ihren Ursprung in den Hochebenen der Anden. Sie sind nachtaktive Tiere und sehr scheu. Ihr weiches Fell variiert von fast schwarz bis weiß.
Das Chinchilla ist kein Schmuse- und Streicheltier! Da es sehr wendig ist und über einen Meter hoch springen kann, braucht das Chinchillla unbedingt einen großen Käfig von mindestens 50 cm x 100 cm in der Grundfläche und 100 cm Höhe. Der Käfig muss am Tag einen Ruheplatz für die Chinchillas bieten und sollte auch nicht von allen Seiten offen sein, da sonst Zugluft entstehen kann.
Chinchillas dürfen nicht großen Temperaturen, starker Sonne oder viel Lärm ausgesetzt werden. Im Käfig sollten sich geeignete unbelastete und ungespritzte Äste, Futternäpfe, ein Haus zum Schlafen, eine Trinkflasche, ein Sandbad usw. befinden, damit der Käfig ihrer normalen Umgebung etwas ähnelt. Der Sand dient zur Fellpflege. Er entfettet das Fell. Deshalb darf man keinen Vogelsand o.ä. nehmen, sondern nur speziellen Chinchillabadesand. Da Chinchillas Herdentiere sind, sollten sie zumindest zu zweit gehalten werden. Eine gleichgeschlechtliche Haltung ist möglich. Chinchillas sollten täglich mindestens 1 Stunde Auslauf bekommen, um ihren Bewegungsdrang und ihre Neugierde zu befriedigen. Da es sich um Nagetiere handelt, sollten keine Stromkabel o.ä. in ihrer Reichweite liegen. Ebenso sollte mögliche Fallen entfernt werden, z.B. offene Klodeckel usw.
Eine Außenhaltung der Tiere in unseren klimatischen Bedingungen ist wegen des nicht wasserabweisenden Fells des CHinchillas nicht möglich und in keinster Weise zu empfehlen.

Text und Bilder auf dieser Seite sind Bearbeitungen von Artikeln der freien Enzyklopädie Wikipedia, die wir Ihnen zur vertieften Lektüre ans Herz legen. Sie unterliegen der GNU Lizenz für freie Dokumentation (siehe Impressum). Für die Richtigkeit dieser Informationen übernehmen wir keine Gewähr!

Frettchen
Schon bei den Griechen wurde das Frettchen erwähnt. Aristoteles beschrieb die Vorliebe dieser Tiere für Honig und Vögel. Überliefert ist die Bekämpfung einer Kaninchenplage durch die Römer mit Hilfe der Frettchen.
Zur Jagd, ihrer ursprünglichen Verwendung, werden Frettchen heute nur noch selten eingesetzt. Heutzutage werden Frettchen vorwiegend als Haustier gehalten. Sie stellen dabei besondere Ansprüche an ihre Pfleger. Frettchen brauchen viel Platz, Zeit und eine ausgewogene Ernährung. Im Gegensatz zum wilden Iltis sind Frettchen im Laufe der Domestizierung zu Gruppentieren geworden, die auf das soziale Zusammenleben mit Artgenossen angewiesen sind.
Frettchen Haltung
Frettchen werden oft in Käfigen gehalten. Der empfohlener Platzbedarf für zwei Tiere ist ein Käfig von mindestens 2 Quadratmeter Grundfläche. Die Tiere sollten jeden Tag mindestens zwei Stunden Freilauf erhalten. Alternativ besteht die Möglichkeit der Wohnungshaltung, dabei haben die Frettchen die gesamte Wohnung oder nur bestimmte Räume zur freien Verfügung. Werden die Tiere in einer Außenanlage gehalten, sollte der Käfig etwa 6 Quadratmeter groß sein. Auch diese Tiere brauchen Kontakt zum Menschen.
Frettchen Ernährung
Frettchen sind Fleischfresser. Zur Ernährung kann hochwertiges Katzenfutter verwendet werden. Am besten eignet sich Trockenfutter mit einem Rohproteingehalt von mehr als acht Prozent. Frettchen sollten einmal täglich eine Portion Frischfleisch bekommen, es eignet sich Geflügel, Kaninchen und Rind. Schweinefleisch darf nicht roh verfüttert werden. Futter sollte den Frettchen immer zur Verfügung stehen.

Hamster / Goldhamster
Hamster sind dämmerungsaktive Nagetiere. Sie bilden eine Unterfamilie der Langschwanzmäuse. Bis Mitte der 1970er wurde der wild lebende Hamster noch als Schädling angesehen. Seit 1992 schreibt eine EU-Richtlinie vor, dass sein Lebensraum nicht zerstört werden darf.
Aus Syrien stammt der Goldhamster, der als beliebtes Haustier gehalten wird. Bei der Heimtier-Haltung von Hamstern ist zu beachten, dass sie Einzelgänger sind. Selbst Paare sollten nach einer Begattung schnell getrennt werden, da Hamster dazu neigen, Artgenossen anzugreifen.

Hermelin
Das Hermelin ist ein etwa 35 cm langer Marder, der zur Untergattung der Wiesel gehört.
Das Hermelin hat im Sommer auf dem Rücken braunes, auf dem Bauch weißes Fell, nur im Winter ist das Hermelin vollständig weiß, mit Ausnahme einer schwarzen Schwanzspitze. Hermeline bewohnen alle Landschaftstypen: Wälder, Wiesen, Felder, Ufer und in begrenztem Maße auch Ränder menschlicher Siedlungen. Sie sind in Höhen bis zu 3400 m anzutreffen.
Kaninchen
Das Hauskaninchen gehört zu den jüngeren Haustieren. Bewusst gezüchtet wird mit ihnen erst seit dem späten Mittelalter.
In Klöstern wurden die Tiere in Käfigen gehalten, da die Mönche, die in den Fastenzeiten vegetarisch leben sollten, Kaninchen kurzerhand zur "fleischlosen Kost" erklärten. Schon im 16. Jahrhundert züchtete man verschiedenen Rassen von Hauskaninchen als Nutztiere. Dabei züchtete man zuerst Rassen mit größerem Körpergewicht, da Wildkaninchen nur 2 bis 2,5 kg wiegen. Später züchtete man dann auch kleinere Rassen.
Ernährung von Kaninchen
Kaninchen sind Pflanzenfresser. Ihre Verdauung ist auf eine gleichmäßige Nahrungszufuhr angewiesen. Unterbrechungen in der Nahrungszufuhr können lebensgefährlich sein. Grundsätzlich sollte das Futter wie in der freien natur zusammengesetzt sein. Grundlage der Ernährng von Kaninchen sind Heu und Wasser. Beides muss jederzeit ausreichend vorhanden sein. Gutes Heu sollte grün sein und einen Anteil von Wiesenkräutern haben. Wichtig ist auch, dass es von biozidfreien Wiesen kommt. Der Abrieb der ständig nachwachsenden Nagezähne wird durch das Angebot von Zweigen als Nagematerial gefördert. Sogenannte Leckerlies sollten nicht gegeben werden.
Haltung von Kaninchen
Eine tierschutzgerechte Haltung von Kaninchen bedingt die gemeinsame Unterbringung von mindestens zwei dieser Tiere. Hobbyzüchter halten Kaninczhen meist draußen in hölzernen Stallanlagen. Aufgrund ihres ausgeprägten Revierverhaltens kann es bei der Integration eines neuen Tieres zu Rangkämpfen kommen.


Mäuse / Farbmaus
Der direkte Vorfahre der Farbmaus ist die Hausmaus, wie man sie auf der ganzen Welt auffindet (siehe Bild).
Aufgrund von Auslese und Mutation entstanden bald die unterschiedlichsten Fellfarben, -varianten und Größen. Dennoch erkennt man ihnen noch immer noch die gewöhnliche Hausmaus. Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass Farbmäuse von Menschen gehalten und versorgt werden. Wie viele Nagetiere sind auch Farbmäuse aktiv, unternehmungslustig und neugierig. Sie können gut klettern, hoch springen und passen durch die kleinsten Löcher. Mäuse sind Nager, die die Gesellschaft lieben. Man darf deshalb nie weniger als zwei zusammenhalten.
Mäuse sind Allesfresser. Man sollte den Speiseplan aber so abwechslungsreich wie möglich gestalten. Heu ist aufgrund der Ballaststoffe sehr wichtig, muss aber nur in kleinen Mengen vorhanden sein. Die durchschnittliche Menge, die Mäuse am Tag zu sich nehmen, beträgt um die 10 Gramm. Für die Nagezähne sind harte Materialen wie Weideäste oder Nagesteine sehr empfehlenswert.
Mäuse bekommen viele Nachkommen. Deshalb sollte man schon beim Kauf darauf achten, dass man entweder nur Weibchen oder nur Männchen kauft. Allerdings ist die Haltung von Männchen in Gruppen wegen der Rangordnungskämpfe sehr heikel. Anfänger sollten darum auf die Anschaffung männlicher Tiere gänzlich verzichten.

Meerschweinchen
Meerschweinchen sind Nagetiere. Zu ihnen zählt man die eigentlichen Meerschweinchen und die Pampashasen. Bei uns am bekanntesten ist das Hausmeerschweinchen.
Der ursprüngliche Lebensraum der Meerschweinchen ist die offene Graslandschaft Perus, auf der sie in kleinen Herden Gras oder andere Pflanzen weiden. Auf diesen grasbewachsenen Hochebenen in einer Höhe von ca. 4000 Metern ist die Luft durch die hohe UV-Strahlung beinahe steril. Deswegen sind Meerschweinchen nicht sehr widerstandsfähig gegen Infektionskrankheiten. Bis heute werden in Peru und den Nachbarländern Meerschweinchen als Fleischlieferanten gehalten. Fast alle Arten von Meerschweinchen leben in sozialen Gruppen. Dazu gehören ein Männchen, mehrere Weibchen und die Jungtiere, die bereits komplett entwickelt geboren werden.
Meerschweinchen sind als Beutetiere immer fluchtbereit. Daher erschrecken sie leicht bei lauten Geräuschen (besonders plötzlichen Geräusche wie Türenknallen usw.) und Bewegungen in ihrer Nähe. Besonders Annährungen von oben führen zu einer sofortigen Flucht, in Anlehnung an die von oben drohende Gefahr durch Raubvögel.
Haltung von Meerschweinchen
Meerschweinchen dürfen, außer z.B. bei Erkrankungen, niemals längere Zeit einzeln gehalten werden. Meerschweinchen sind Rudeltiere und auf Gesellschaft der gleichen Art dringend angewiesen. Alleine gehalten entwickeln sie Verhaltensstörungen und werden schnell langweilig für ihren Halter. Menschen können keinen artgleichen Partner ersetzen

Ratten
Von den weltweit 54 Arten der Gattung sind in Deutschland nur zwei anzutreffen: Wanderratte und Hausratte.
Ratten leben in Gruppen und sind sehr fruchtbar. Schon im Alter von drei bis vier Wochen tritt bei ihnen die Geschlechtsreife ein. Ein freilebendes Rattenweibchen kommt pro Jahr auf sechs bis acht Würfe mit etwa fünf bis achtzehn Jungen, von denen in freier Wildbahn jedoch nur etwa 5 Prozent das erste Lebensjahr überleben. Bei einem domestiziertem Rattenweibchen können die Würfe aus bis zu zwanzig Jungen bestehen.
Ratten sind Überlebens- und Anpassnungskünstler. Obwohl sie fast alles fressen können, ziehen sie vegetarische Lebensmittel vor.
Farbratten stammen von den Wanderratten ab und werden schon seit Jahrzehnten als Laborratten für Versuche der Wissenschaft eingesetzt. Wegen ihrer Intelligenz, ihres niedlichen Aussehens und noch vielen weiteren Eigenschaften hat sich die Farbratte jedoch inzwischen auch als Haustier etabliert.

 

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